Wenn Hochsensible nichts mehr fühlen – 5 Säulen, um die hochbegabten Sinne wiederzubeleben

Obwohl Hochsensible „hochbegabte Sinne“ haben, sind genau sie es, die an gewissen Stellen bzw. Bewusstseinsräumen oft gar nichts mehr fühlen. Dort regelrecht taub, halbtaub oder unbelebt / unbeseelt sind.

Dabei wünschen wir alle uns ein erfüllendes Leben und dass wir uns auch an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen können – und dazu sind insbesondere wir Hochsensitiven potenziell in der Lage.

Unsere Hochbegabung der Sinne will als göttliches Geschenk gelebt und an betäubten Stellen wiederbelebt werden.

Während den meisten von uns es in unserer Kindheit und Jugend sehr leicht gefallen ist, ein Traumleben oder eine Traumszene herbei zu visualisieren und sich mit den dementsprechenden Gefühlen zu verbinden, fällt es Erwachsenen oft immer schwerer oder es ist gar nicht mehr möglich. Dabei hat diese Fähigkeit unheimliche Manifestationskraft – sofern man sie innehat. Es lohnt sich also, sich diese Fähigkeit zurückzuerobern. Nicht nur für ein sehr angenehmes Gefühl.

Auch sinnliche Genüsse des Alltags bewusst wahrzunehmen und zu spüren gelingt vielen von uns bei Weitem nicht mehr so, wie es die meisten Kinder es noch können. Ob es die Freude an einer Blume, an einem heißen Kakao oder Geplansche im Wasser ist… die Sinn-Freude ging vielen von uns auf dem Weg verloren und darf jetzt wiederbelebt werden.

Die gute Nachricht ist: die Fähigkeit ist noch da. Wir können diese Ressource wiedererwecken. Und dadurch wieder voll empfindungsfähig werden – vielleicht sogar noch tiefer als wir es aus diesem Leben bereits kennen.

Mir – die lange halbtot in einem lebendigen Körper verbracht hat – ist es jedenfalls so ergangen, dass ich – sobald ich besagte Fähigkeit wiedererweckt und betäubte Stellen wiederbelebt habe, wieder in einer Tiefe empfinden kann, die ich zuvor aus diesem Leben nicht kannte. Und es wird kontinuierlich noch besser.

5 Aspekte meiner Erfahrungen und Erkenntnisse, was dazu gehört, um wieder voll empfindungsfähig zu werden, möchte ich in diesem Blogartikel mit Dir teilen.

Denn dafür sind wir schließlich hier: das Leben in allen seinen Farben und Facetten sinnlich zu erfahren und es zu genießen.

Wenn Du lieber oder ergänzend das gleichnamige Webinar zu diesem Blogartikel sehen willst, dann komm in meine kostenfreie Facebookgruppe „strahlend sensibel leben, begleiten & wirken“ und schaue Dir die Aufzeichnung an.

Säule 1: Die Macht der Entscheidung

Wenn wir an bestimmten Stellen nichts mehr oder nur noch schwach fühlen können, so geht dies in seinem Ursprung auf eine machtvolle Entscheidung zurück, die wir einst unbewusst in Zeiten der Not gefällt haben – ob beim Verlust eines lieben Menschen, während tausendfacher erzieherischer Übergriffe durch Eltern und Lehrer oder Ablehnung durch andere Menschen.

Die ursprüngliche Entscheidung, die wir an der nun betäubten Stelle getroffen haben, lautet: „Ich mache zu. Lieber empfinde ich nichts, als diesen Schmerz.“

Das Dilemma dabei ist: so verschließen wir uns nicht nur ganz  oder teilweise den negativen Gefühlen, dass wir sie nicht mehr so sehr spüren müssen, sondern auch den Positiven.

Und wir ziehen durch diese Resonanz – auch wenn sie betäubt ist – Wiederholungen in unserer Leben, die an dieser Stelle in unangenehmer Weise unsere Knöpfe drücken.

Ausweg: Bewusst eine neue Entscheidung treffen, z. B. „Ich entscheide mich, mein Herz und meine Sinne wieder voll zu öffnen.“ Treffen wir so eine Entscheidung, dann führt uns unser Unterbewusstsein zu Chancen, dies wieder zu können – sei es in der Begegnung mit einem Menschen, der eine bislang unbelebte Stelle wieder zum klingen bringt oder eine Situation, in der wir dazu herausgefordert werden, an dieser Stelle wieder „aufzumachen“… oder zu einem Coach, der Dich dabei unterstützen kann, Dich für ein sinnlich erfülltes Leben zu öffnen.

Säule 2: Wie betäube ich mich im Alltag und was ist das Bedürfnis / Schmerz dahinter?

Abgesehen von Psychopharmaka und anderen Drogen stehen uns im Alltag jede Menge Möglichkeiten zur Verfügung, um uns entweder nicht spüren zu müssen oder uns auf künstliche Weise an einer „tauben Stelle“ ein einigermaßen positives Gefühl zu bereiten.

z. B. Zigaretten, Süßigkeiten (im Übermaß, ohne Genuss und ohne genug davon zu bekommen), Tratschen / Lästern, Helfersyndrom, sich Sorgen um die Probleme Anderer machen usw.

Das Dilemma dabei, wenn wir uns mit solchen Strategien betäuben, dann schließen wir uns für wahre sinnliche Genüsse. Die Folge ist, dass wir die fehlende Erfüllung dann widerum kompensieren „müssen“ – denn jedes Bedürfnis bricht sich ihre Bahn.

Ausweg: Das Bedürfnis oder den Schmerz hinter den „Betäubern“ erfragen und an dieser Stelle ansetzen – entweder mit Selbsthilfetools (z. B. Klopfakupressur, Meditationen) oder (solange es keine Drogensucht oder etwas anderes ernsthaft behandlungsbedürftiges ist, was in ärztliche Hände gehört) mit einem Coach / Mentor zusammen, z. B. mit mir. 😉

Hier kannst Du Dich über die Möglichkeiten, mit mir zu arbeiten, informieren.

Und im gleichnamigen Webinar in meiner Facebookgruppe zu diesem Blogartikel erzähle ich Dir, wie du in einer Gestaltübung mit diesen Ablenkung / Betäubern arbeiten kannst, um hinter Dein wahres, dahinter verborgenes Bedürfnis zu kommen und dieses auch zu erfüllen – was dann wirklich erfüllend und sinnlich erfahrbar ist.

Säule 3: Entscheide Dich für den Bewusstseinszustand der Liebe, statt der Angst

Im Grunde gibt es nur 2 Bewusstseinszustände, die einander gegenseitig ausschließen: Liebe und Angst. Natürlich beides mit einer großen Bandbreite. Es sind zwei Modi, die im Grunde nur einen Atemzug voneinander entfernt sind und das glatte Gegenteil voneinander sind. Wo Liebe ist, kann Angst nicht sein. Licht ist stärker als jede Dunkelheit. Wahrheit stärker als jede Lüge. Weite stärker als die Enge.

Das alte Kollektivbewusstsein, dieses Schulsystem und die Idee von „Erziehung“ schwingt noch in der Angst und zielt darauf, das Ego / den limitierenden Verstand gefügig zu machen.

Im Bewusstsein der Angst fokussieren wir uns vor Allem darauf, was wir NICHT wollen und sind ständig im Widerstand, ständig bewegen wir uns weg vom Leben und unserem sinnlichen empfinden. Im Angstbewusstsein sind wir ständig in der Vergangenheit und Zukunft unterwegs, statt im Hier und jetzt, sind verhaltens- statt bedürfnisorientiert und glauben, dass Andere dafür zuständig sind, uns glücklich zu machen, statt die Quelle unseres Glücks in unserem Herzen und unseren geöffneten Sinneskanälen zu suchen.

Um dies auszuhalten, verschließen sich das Herz und die Sinne mit damit einhergehenden „Erfahrungen“ immer weiter und Angst wird – wenn sie nicht als selbsterfüllende Prophezeihung entschleiert wird – zum Dauerschicksal.

Und es entstehen innere Wächter, die uns auf künstliche Weise unsere wahren Bedürfnisse zu erfüllen versuchen. Leider jedoch niemals langfristig und nicht wirklich erfüllend.

Im Bewusstsein der Liebe ist es deutlich einfacher, tiefe sinnliche Erfüllung zu erfahren und unsere wahren Bedürfnisse zu erfüllen. Denn im Bewusstseinszustand der Liebe öffnen wir unsere Sinne, unser Herz und sind im Vertrauen. Wir sind empfangsbereit für das, was wir uns wünschen.

Und wir sind in der Lage, uns an kleinen Dingen des Alltags wirklich zu erfreuen – ob es die Begegnung mit einer sich herumwälzenden Katze ist, die sich uns am Wegesrand zum Streicheln anbietet oder ein Baby, was uns im Supermarkt anflirtet.

Oder das Musikstück, welches in diesem geweiteten Bewusstseinszustand nicht nur von unseren Ohren, sondern von unserem gesamten Körper „gehört“ wird.

In diesem Modus widerum ziehen wir durch unsere höhere Schwingung, unsere bessere Ausstrahlung und unser weiteres Denken und Fühlen, viel leichter das ins Leben, was wir uns wünschen – und können es auch sinnlich erfüllt genießen.

Während wir im Zustand der Angst stets auf der Jagd nach der nächsten Karotte sind, die niemals sättigt.

Säule 4: Komm im Hier und Jetzt an - die Kraft der Gegenwart verbindet Dich mit Deinen Sinnen

Wer in Gedanken ständig bei Anderen, in der Vergangenheit oder in der Zukunft verweilt, muss sich nicht wundern, nicht mehr wirklich zu fühlen.

Denn der einzige Augenblick, in dem wir uns sinnlich erfahren können, ist die Gegenwart.

Mit der Gegenwart verbinden wir uns am Besten, indem wir unseren Körper (insbesondere unsere Füße auf dem Boden) bewusst spüren.

Auch die Natur ist hier ein wunderbarer Therapeut, der ihresgleichen sucht. Leg Dich mal auf einen Grasboden oder in eine Schlammlache mitten im Wald – da kommst du im Hier und Jetzt an, bist wunderbar geerdet und das innere Kind freut sich auch. Mein Ernst, mach ich selber auch sowas. 😉

Säule 5: Räume mit ALLEM auf, was Dein Herz verengt, Dich in Angstenergie baden lässt und Deine Sinne blockiert

Wir können schon durch Umfeld-, Wohnungs- und Medienhygiene viel dafür tun, unnötige Angstenergie, die unser Herz verengt und unsere Sinne verschließt, zu entsorgen und dadurch automatisch in einen höheren Bewusstseinszustand in Richtung Liebesbewusstsein kommen, der unsere Sinne wieder empfänglich macht für tiefere Empfindungen.

Räume also mit allem auf, was Du jetzt entsorgen kannst:

  • In der Wohnung vielleicht erstmal die groben Sachen wie die hässliche Vase von Tante Irma und die 25.000 Loyalitäts-Totenbildchen der Verwandschaft und der Nachbarschaft…
  • Im Umfeld vielleicht die „Freundin“, die ständig ihre Beziehungs- und Geldprobleme bei Dir abläd.
  • Facebookgruppen, in denen man im Grunde nur in Unsicherheit, Wut- und Angstenergie badet und sich die Diskussionen im Kreis drehen
  • vererbte Emotionen und Glaubenssätze aus Ahnenfamilie und Kollektivbewusstsein.

In der School of Helia findest Du effektive Selbstcoachingtools für ein erfüllteres, leichteres strahlend sensibles Leben, Begleiten und Wirken

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