Ob Hochsensibilität crazy macht oder als Potenzial gelebt & begleitet wird, ist KEIN Zufall: 5 Aspekte, die Du in der Hand hast – auch in diesem Schulsystem

Sensitive Menschen mit erhöhtem Bewusstsein spüren – aus gutem und tiefen Grund – mehr als „normalsensible“ Menschen, was in diesem Schulsystem und in dieser Gesellschaft alles nicht in der Liebe ist.  Und das ist gut so, auch wenn es manchmal nicht angenehm ist. Denn wenn niemand den Teppich hebt und niemand scheinbar Selbstverständliches in Frage stellt, würde diese Massentrance noch ewig weitergehen.

Diejenigen, die ausgeprägte Fähigkeiten haben, zwischen den Zeilen lesen zu können, haben oft ein erhöhtes Empfinden für Ungerechtigkeit, Opportunismus, Manipulation und Machtmissbrauch.

Sie wissen intuitiv, dass das, was sich unter dem „seriös“ klingenden Decknamen „Erziehung“ meist verbirgt, NICHT zum Wohle der Kinder ist. Das spüren sowohl viele junge als auch erwachsene Hochsensible.

Und doch fühlen sich viele von ihnen ausgeliefert in einem Schulsystem der Unliebe und einer Gesellschaft mit viel Konformitätsdruck.

Obwohl aus meiner Sicht die Hochsensiblen die Fähigkeit und die Aufgabe haben, aus ihrer eigenen Ent-Wicklung und Bewusstheit heraus die Liebe wieder auf der Welt, in der Gesellschaft und im Bildungswesen zu verankern.

Deswegen bin ich auch fest überzeugt, dass sensitive Menschen mit diesen o. g. Fähigkeiten – ob als Eltern, Lehrer oder Schüler – das Potenzial haben, tiefe gesellschaftliche Transformation zu bewirken.

Die Schüler schlicht durch ihr oftmals sehr aufdeckendes SEIN, ihre gesunde Reaktion auf krankmachende Umstände und die sensitiven Erwachsenen, indem sie sich – sofern sie sich darauf einlassen – im Spiegel der Kinder an ihr wahres Wesen zurückerinnern und ihren inneren Diamanten wieder zum Vorschein bringen können. Indem sie sich von Konformitätsmasken befreien und sich so zeigen, wie sie wirklich sind. Indem sie zu ihren wahren Werten stehen und aus ihrer Intuition heraus handeln.

Wenn Du Dich als HSP also immer wieder auf Dich selbst zurück geworfen fühlst – es hat wohl seinen tiefen Sinn. Und Deine Seele ist bereit dazu. Sie schreit nach Ausdehnung.

Je mehr wir unsere Sensibilität als Potenzial leben können, desto höher unsere Fähigkeiten, diese auch als Potenzial zu begleiten (ob bei Kindern oder bei Erwachsenen) — ohne zu belehren, zu manipulieren oder zu indoktrinieren, versteht sich.

Deswegen dient auch meine kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung zwar in erster Linie mir selbst, doch gleichzeitig kann ich dadurch auch Anderen immer besser dabei dienen, widerum in ihr hochsensibles Potenzial zu kommen und ihren ureigenen Weg zu gehen (mit Potenzial meine ich übrigens nicht unbedingt beruflich, sondern generell die Art, zu Leben und das Leben als sensible Persönlichkeit mehr und mehr zu genießen durch bewusstes Kreieren – natürlich eignet sich ein Soulbusiness dafür natürlich perfekt, ist aber kein Muss)

Und nun 5 Faktoren, durch die Du wirksam beeinflussen kannst, ob Hochsensibilität Dich weiter crazy macht (sollte es zumindest teilweise so sein) oder Dir immer mehr als höchstes Potenzial zur Verfügung steht.

1. Begreife ich mich als Opfer der Umstände oder Schöpfer meiner Lebenswirklichkeit? Beides manifestiert sich.

Ob wir glauben, zu leben oder ob wir glauben, gelebt zu werden – wir werden immer recht behalten.

Denn Beides führt zu vollkommen unterschiedlichen Grundannahmen, Lebensfragen, Entscheidungen, Ausstrahlung und Handlungen. Und wirkt sich des Weiteren auf unsere Wirkung auf Andere (insbesondere sensitive Kids) aus.

Beispiel: Der Glaubenssatz „Wir sind Opfer dieser Gesellschaft / dieses Schulsystems“ – eine sehr häufige Überzeugung, die mir in der Arbeit mit meinen Klientinnen begegnet. Diese Überzeugung findet nicht nur ihre Beweise in der äußeren Realität, sondern sie ist mitunter umgekehrt auch realitätserzeugend und hat die Kraft, Umstände aufrecht zu erhalten, die man gerne ändern möchte. 

Denn unsere Überzeugungen bestimmen, wie wir auf eine Sache schauen, ob wir eher Möglichkeiten oder eher Hindernisse wahrnehmen, was wir uns trauen und nicht trauen, ob wir uns verstellen oder authentisch sind usw. Wer stattdessen den tief verankerten Glauben hat „Ich bin Mitgestalter dieser Gesellschaft / dieses Schulsystems und ich kann die Veränderung SEIN, die ich mir wünsche“, hat vollkommen andere Möglichkeiten und nimmt auf eine vollkommen andere Weise Einfluss auf den Lauf der Dinge. 

Videos zu diesem Thema gibt es in meiner kostenfreien FB-Gruppe https://bit.ly/2iwbRoL  

Video „6 SUBTILE INDIZIEN, DASS DU DICH DURCH SCHULD- U. OPFERBEWUSSTSEIN KLEIN HÄLTST“  Link

2. Umgang mit Gefühlen

Viele hochsensible Menschen haben insbesondere als Kind oft schon zu hören bekommen, sie sollen sich „nicht so anstellen“, „nicht so empfindsam sein“ oder Ähnliches. Dadurch haben sie oft unbewusst gelernt, ihre Gefühle zu unterdrücken. Weil sie den Erwachsenen geglaubt haben, nicht richtig zu sein oder mehr Liebe / Anerkennung oder weniger Ablehnung zu erfahren, als wenn sie sich erlaubten, ihren Wahrnehmungen zu folgen und ihre Gefühle zu fühlen.

Gefühle sind die Sprache der Seele. Und wenn wir Gefühle unterdrückt oder abgelehnt haben, werden uns immer wieder die selben Knöpfe gedrückt und immer wieder die selben Themen in unterschiedlichen Gewändern „serviert“. Durch abgelehnte, nicht angenommene Gefühle landen wir immer wieder dort, wo wir NICHT wollen.

Erst wenn wir unsere Gefühle bejahend annehmen und durchfühlen, können sie sich verändern – sehr schnell sogar. Teilweise binnen Minuten.

Denn (Gefühls-)Energie vergeht nicht, indem man sie unterdrückt, übertüncht oder wegrationalisiert. Oder mit einem Licht-und-Liebe-Spruch überspielt. Dadurch wirkt das Gefühl nur noch stärker aus dem Schatten heraus. Energie kann sich nur verändern, nicht vergehen. Mit dem bejahenden Fühlen und der vollen Annahme aller unser Gefühls-„Babys“ kann sich Ärger, Wut und Hass in Freude verwandeln. Und das Durch-Fühlen wirklich Erleichterung verschaffen.

Denn meistens sind die Gefühle, die bei uns an die Oberfläche geholt werden, ururalt und sind wahre Lasten in unserem Energiekörper, die endlich gehen wollen. Manchmal sind es  im Ursprung nicht mal unsere eigenen Gefühle, die da immer wieder hochgeholt werden, sondern oft sogar noch die unserer Vorfahren, die wir unbewusst übernommen haben und dadurch unsere Realität erschaffen.

Was da ist ist da und darf JETZT da sein. Dann kann es sich verändern. 🙂

Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, komm in meine FB-Gruppe https://bit.ly/2iwbRoL und schau Dir das Video zum Thema „5 IMPULSE ZUM UMGANG MIT GEFÜHLEN“ an Link

3. Denke ich in "Schuld" oder in Verantwortung?

Nur wenn wir 100% Verantwortung für das übernehmen, was wir selbst in der Hand haben, haben wir auch 100% Einflusskraft.

Wenn wir in „Schuld“ denken und damit einhergehend „Schuld verteilen“ sorgen wir für Stagnation – denn wir sagen uns: wir können nichts bewirken. Wir haben keine Macht.

Wer in „Verantwortung“ denkt, fragt sich „Wie kann ich die erwünschte Veränderung (mit) bewirken?“ (durch innere oder äußere Arbeit)

Gerade in äußeren Krisen mit dem Thema Schulsystem, Gesellschaft aber auch sowas wie Partnerschaft, fällt es den meisten von uns – die in „Schuld-Denken“ geprägt wurden – erstmal nicht leicht, in die Schöpferrolle zu gehen. Doch es lohnt sich und kann wahre Transformation bewirken.

Um das zu können und die Sicht freizumachen, ist das bejahende Durchfühlen von dem, was nun mal da ist, (siehe Punkt 2) grundlegend. Sich rein verstandesmäßig für Schöpferbewusstsein zu entscheiden, während es im Untergrund brodelt, macht natürlich wenig Sinn. Erstmal durchfühlen, was da ist! 🙂

Beispiel: Ein häufiger Anfangssatz, den man in angstbasierten Foren und Gruppen so liest, die sich über das „Schulsystem“ (was übrigens nichts anderes ist als manifestierter Ausdruck unseres Kollektivbewusstseins ist) aufregen, lautet:

„Ich würde ja (…), aber die anderen Eltern / Lehrer / Kollegen …“

Und dieser limitierende Satz ist aus meiner Sicht ein Haupt-Mitverantwortlicher dafür, dass die schulische und gesellschaftliche Realität noch sein kann, wie sie ist.

Wo wir IMMER etwas verändern können, ist in unserem Inneren, in unserem Bewusstsein. In unserem Horizont. Und darauf kommt es an, wie wir in die Welt reinstrahlen und auf welche Weise wir in unserem Mikrokosmos wirksam sind. (denn wirksam sind wir so oder so, bewusst oder unbewusst – und zwar zu 100%!!) 

4. Basieren meine Fragen und Entscheidungen auf der Energie der Angst ("weg von") oder der Liebe ("hin zu")? Beides hat manifestierende Kraft!

„Dein Leben spiegelt exakt die Qualität der Fragen wider, die Du Dir täglich stellst. Wenn Du einen Bereich positiv verändern willst, finde bessere Fragen und folge ihrer Spur.“  (Veit Lindau) 

Durch unsere Qualität von Fragen und Entscheidungen bestimmen wir maßgeblich auch unsere Lebensqualität.

Wenn wir unsere Fragen und Entscheidungen auf Basis von Angst treffen, sind wir im ständigen Kampf, Abwehr und Flucht.

Angstbasierte / Opfer-Fragen mit unglaublicher Manifestationskraft sind sowas wie: „Wie kann ich vermeiden, dass…“, „Warum hat er / sie mir das angetan…?, „Was wird wohl aus ihm / ihr werden?“ , „Was kann ich gegen … tun?“ 

Und dazu kommt: alle angstbasierten  Antworten in Form von „Lösungen“ sind Schein-Lösungen und müssen krampfhaft aufrecht erhalten werden.

Wer „weg von“-fokussiert ist, weiß nicht, wo er eigentlich hin will, bleibt orientierungslos, verharrt in Kampf oder Flucht und brennt aus.

Und trifft in diesem Energiezustand und Fokus logischerweise mehr Arsch-Engel als Seelengefährten. 😉

Wer entscheidet und trainiert, sich „hin zu“ zu fokussieren, wendet sich Gleichzeitig der Energie der Liebe und des bewussten Erschaffens zu. Weckt seine Schöpferkraft. Und macht kreativen Raum frei.

Das Unterbewusstsein sucht bei jeder Frage, die wir stellen, unmittelbar nach Antworten / Lösungen – und damit es das kreiert, was wir wirklich wünschen, ist die Qualität unserer Fragen und unserer Entscheidungen maßgeblich. Dafür müssen wir uns natürlich erstmal bewusst sein, wie wir den ganzen Tag „mit uns reden“.

Die Grenzen in unserem Kopf sind selten realen Grenzen. Deswegen empfehle ich, immer wieder die magische Frage zu stellen „Was ist noch alles möglich?“ Dadurch kann sich unser Unterbewusstsein auf die Suche nach Antworten machen und unser Horizont erweitert sich.

Wer sich „hin zu“ orientiert und den Weg der Liebe geht, wird darüber hinaus schnell Leute treffen (ob real oder online), die in die selbe Richtung schauen – die genauso „unnormal“ sind, so dass man sich damit sowas von „normal“ fühlen kann. 😉

In meiner FB-Gruppe https://bit.ly/2iwbRoL habe ich kürzlich ein Video zu dem Thema gemacht, was Dir bei der Umsetzung helfen kann, die Qualität der Fragen und die Qualität Deiner Entscheidungen zu verbessern:

FB-Video:

„AUS DER OPFER- IN DIE BEWUSSTE GESTALTERROLLE DURCH WAHRHAFT STIMMIGE ENTSCHEIDUNGEN AUS DER ENERGIE DER LIEBE STATT AUS ANGST + PRAKTISCHE ÜBUNG“ Link

5. Verbinde Dich mit Gleichgesinnten!

Willst Du Dich mit anderen feinsinnigen Menschen verbinden, die sich selbst und aus dieser Kraft heraus die sensitiven Kids in einem unsensiblen Schulsystem stärken wollen?

Dann komm gerne in meine Facebookgruppe – dort kannst du u. A.  zu den oben genannten Faktoren wertvollen Content in Form von Videos und Posts genießen.

Klick auf das Gruppenbild:

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