4 Tipps, wie Hochsensible den Kindern und sich unnötigen Schulstress sparen & (wieder) in ihre Kraft kommen

Laut einer Umfrage in meiner neuen Facebookgruppe (Link) sind die drei größten Probleme (unter 10 Optionen) hochsensibler Eltern und Kinder:

  1. Dass sie total gestresst und ausgelaugt sind wegen Schule
  2. Dass die Schulprobleme total ins Privatleben eingreifen
  3. Dass sich Elternteile durch den Schulstress in ihrer beruflichen Entwicklung blockiert fühlen

Für mich bedeutet das, dass der Fokus getrost auf unnötigen Stress einsparen und möglichst viel Kraft tanken gelegt werden darf. Und zwar vor allem für die erwachsenen Begleitpersonen (Eltern, Lehrer, etc.), die ihren Energiezustand automatisch auf die Kinder, die in diesem Schulsystem besonders stärkende Begleitung brauchen, ausstrahlen.

Und natürlich auch in der Gestaltung des Einkaufs – der ebenfalls eine enorme Wirkung auf das Wohlbefinden, die Konzentrationsfähigkeit sowie die Aktivität (Lethargie, Hyperaktivität) haben kann – insbesondere was Zusatzstoffe anbelangt, die nicht sein müssen.

Uuuund natürlich auch im Umgang mit dem Thema Hausaufgaben, was oft zu vollkommen unnötigem Theater bis hin zu ernsthaften Beziehungsschäden zwischen Eltern und Kindern führt – und das auch noch ohne irgendeinen Mehrwert.

Auch was vollkommen unnötigen Ballast in Form von destruktiven Glaubenssätzen, ungeliebten „Ehrenämtern“, inneren Konflikten mit Schlüsselpersonen sowie Gerümpel anbelangt, kann hier für viel Erleichterung gesorgt werden.

1. Kaufe Energiespender statt Energieräuber - ohne Verzicht natürlich

Es ist nicht zu unterschätzen, wie ein sensibles Energiesystem durch eine Vielzahl an Toxinen, die in stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und chemischen Pflegemitteln enthalten sind, belastet und dadurch dauergestresst werden kann.

Wenn also die schulische und private Lebenssituation (meist greift es ja ineinander über) gerade suboptimal ist und sich auf dieser Ebene momentan nicht viel ändern lässt, so lässt sich auf der Ebene des Einkaufs durchaus auf leichte und für jeden machbare Art etwas verändern.

Hier 3 grundlegende Tipps:

  1. Ersetze fluoridhaltige Zahnpasta durch fluoridfreie Zahnpasta. Fluorid ist ein Abfallprodukt aus der Aluminiumverarbeitung und schädigt Körper sowie das Nervensystem – speziell die Zirbeldrüse, die uns mit unserer Intuition verbindet, uns kreativ sein lässt und uns Glück empfinden lässt. Im Netz findest Du viele hilfreiche Informationen zu dem Thema.
  2. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel, denn sie enthalten chemische Zusatzstoffe, von denen sich die allermeisten negativ auf Wohlbefinden, Aktivität und Aufmerksamkeit auswirken können und in viele davon in manchen anderen Ländern sogar verboten sind. Selbst in so unscheinbaren Dingen wie einer konventionellen „Gemüsebrühe“, die so gesund klingt, ist jede Menge davon drin. Deswegen ist es wichtig, bei verarbeiteten Lebensmitteln auf die Zutatenliste zu schauen und möglichst viel frische, unverarbeitete Lebensmittel zu kaufen und selbst zu kochen.
  3. Weizenprodukte erzeugen bei vielen Menschen eine chronische Entzündung im Körper, was u. A. zu Lethargie, Unkonzentriertheit, Stimmungsschwankungen, „ADHS“-Symptomen bis hin zur Schizophrenie führen kann. Hier ein Buchtipp dazu: Link Wer auf glutenhaltiges Getreide nicht verzichten möchte, kann mal mit anderen Getreidesorten (Roggen, Dinkel, Gerste, usw.) experimentieren, die für viele Menschen weitaus verträglicher sind – bei vollem Geschmack. Selbst Dinkel wird von vielen Menschen weitaus besser vertragen als Weizen, obwohl sogar mehr Gluten drin ist. Dafür ist Dinkel nicht so überzüchtet und enthält darüber hinaus eine andere Glutensorte. (Hier ein Artikel dazu: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/dinkel.html)

2. Lieber unerzogen den Hausaufgabenkrieg beenden, statt deswegen - auch noch ohne Mehrwert - die Beziehung zum Kind zu zerstören

Viele Eltern machen sich das Leben mit ihren Schulkindern so unnötig schwer wegen der Hausaufgaben.

Auch die kinderfreundlichsten Eltern haben schon zugegeben, wegen Hausaufgaben und Lernen mit ihrem Nachwuchs ernsthaften Streit gehabt zu haben bis hin zu Tränen und Schreierei.

Und DAS, obwohl es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, dass Hausaufgaben sich positiv auf die schulischen Leistungen auswirken – so Prof. Joachim Himmelrath (Bildungswissenschaftler).

Durchschnittlich seien aber Schüler, die keine Hausaufgaben machen, gelassener und glücklicher.

Hier ein Video dazu: Link  Das beliebte Argument mit dem „vertiefenden Lernen“ ist demnach ein Mythos.

Wer hätte es gedacht – zumal ein Großteil der letzten Generation auch überlebt haben, obwohl sie sich das mit den Hausaufgaben so leicht wie möglich gemacht haben (abgeschrieben, schnell im Bus / auf dem Schulklo erledigt usw.).

Und manche Menschen immer fleißig Hausaufgaben gemacht und emsig gelernt haben – mit mäßigem Erfolg.

Es liegt einfach an alten Dogmen und Glaubenssätzen, die viele Eltern beim Thema Hausaufgaben teilweise so hysterisch werden lassen… statt sich einfach darauf zu fokussieren, es sich so einfach wie möglich zu machen.

So dass die Hausaufgaben einfach gemacht sind – egal wie, egal von wem. 😉 Hauptsache der Nachmittag ist zum Entspannen da, statt zum Streiten und Weinen. Punktum.

Bei manchen geht das Hausaufgabentheater von Montag bis Freitag so und am Wochenende und in den Ferien verbringen Eltern und Kinder damit, sich vor dem zurückkehrenden Schulalltag und den Hausaufgaben zu grauen – was bedeutet:

Schule schwebt wegen dieser – pardon – bescheuerten und vollkommen überbewerteten Hausaufgaben wie ein Damoklesschwert über der Familie. Und richtet oft erheblichen Schaden an – nachweislich ohne dabei irgendeinen minimalen Mehrwert zu bieten.

Dabei sind Hausaufgaben unter Tränen und Wut nicht nur komplett ineffektiv (zumal der Sinn von Hausaufgaben in der üblichen Form ohnehin in Zweifel gezogen werden kann), sondern sogar schädlich.

Aus mehreren Gründen:

  1. Der ganze Nachmittag (oder sogar Abend) ist im Eimer – wegen den Hausaufgaben, die sich aufgrund des Widerstandes und Streits über Stunden hingezogen haben. So konnten weder Eltern noch Kind regenerieren und sich schönen Dingen widmen. Und am nächsten Tag ist schon wieder Schule und der Stress geht weiter. Schlafprobleme aufgrund des Hausaufgabentheaters und damit verbundenen seelischen Verletzungen können sich dazugesellen. So entsteht ein Kreislauf an Dauerstress und das Gehirn kann nicht abschalten.
  2. Die Kinder können die Eltern – auch wenn sie das gar nicht beabsichtigen und das Beste wollen – im Hausaufgabenkrieg nicht mehr als Vertrauensperson und Unterstützung wahrnehmen, sondern erleben sie oft nur noch als Verfolger / Verräter UND sie können bei all dem Trara die Botschaft entnehmen, dass Schule und Hausaufgaben wichtiger sei als die Beziehung. Das widerum bewirkt starken Widerstand und kann zu chronischer Traurigkeit oder feindseeliger Haltung gegenüber den Eltern bzw. Erwachsenen generell führen. Was dann von „Experten“ im Übrigen oft „Pubertät“ genannt wird…
  3. Es hat immer einen guten und tiefen Grund, wenn ein Kind nicht einfach, schnell und unkonventionell seine Hausaufgaben macht, sondern sich den Machtkampf liefert oder sich schlicht verweigert oder so tut, als wäre ihm alles egal. Hier ist es wichtig, genau hinzuschauen und dem Kind einfühlsam zu helfen, wieder in seine Kraft zu kommen.

Wie wäre es demnach, das mit den Hausaufgaben so unkompliziert und unkonventionell über die Bühne zu bringen, wie es nur geht? Und wie wäre es, das Kind selber bestimmen zu lassen, inwieweit es Hilfe braucht?

Ich habe mittlerweile schon öfter von Eltern, die ihre alten Glaubenssätze bezüglich Hausaufgaben über den Haufen geworfen haben und die kostbare Beziehung zum Kind auch in der Schulzeit wie einen goldenen Schatz hüten wollen, gehört, dass sie nicht gedacht hätten, wie erleichternd es sein kann, einem überforderten Kind – zumindest zeitweise und zumindest solange, wie es das braucht – die Hausaufgaben abzunehmen.

Und wie dankbar die Kinder dafür sein können, wenn die Eltern ihnen Druck nehmen, statt nachmittags noch zusätzlichen Druck zu erzeugen (wodurch die meisten dann auch den letzten Funken an Motivation verlieren, sich nicht mehr konzentrieren können und Schule ein richtiges angstbesetztes Thema werden kann – wenn sie nicht mal mehr die Eltern als Rückenstärkung hinter sich haben, sondern jene mit der Schule zu ihrem angeblichen Wohl „an einem Strang ziehen“).

Hauptsache, das Kind kann wenigstens nachmittags regenerieren und der Hausaufgabenstress – wenn die Schule schon auf die Erledigung der Hausaufgaben pocht – wird so gering wie möglich gehalten. Es ist schon mehr als genug, wenn das Kind jeden Tag in die Schule geht und sich dort Umständen aussetzt, die es sich bei weitem nicht ausgesucht hat.

Gerade, wenn das Kind hochsensibel ist und mit den Rahmenbedingungen in der Schule (laute Geräusche, unangenehme Gerüche, viele Menschen, Enge, aggressives Klima, Ungerechtigkeit, Machtgefälle) ohnehin schon überfordert ist. Gerade DANN sollte der Nachmittag dafür da sein, das so gut es geht auszugleichen. Und NEIN. Solche Kinder lassen sich NICHT abhärten und desensibilisieren. Das ist ein Mythos.

Und hey…. jedes Kind ist dankbar, wenn man ihm hilft, dieses Thema so schnell wie möglich vom Tisch zu bekommen, so dass es wenigstens am Nachmittag einen (schul-)freien Kopf haben kann.

 

Kein Schüler braucht über den Stress in der Schule hinaus noch unsere Belehrungen, Drohungen, Bestrafungen und sonstige Attacken. Sie brauchen unser tiefstes Verständnis, unsere Unterstützung und unsere innere Ruhe, die wir auf sie ausstrahlen können – wenn wir dafür sorgen können, diese IN uns herzustellen.

Die Kinder brauchen starke, sie energetisch schützende Persönlichkeiten, die sie mit innerer Stärke und Seelenruhe durch diese nicht ganz leichte Zeit begleiten und ihnen Halt geben – selbst wenn ihnen auch dadurch nicht alles erspart bleibt.

3. Lass los, was Dich nur belastet!

Wer hochsensibel ist, ein hochsensibles Schulkind hat, auf alten unverarbeiteten Konflikten (bspw. aus der eigenen Schulzeit) sitzt UND sich aus Gewohnheit oder irgendeinem anderen Grund noch jede Menge Ballast aufbürdet, der den Stress unnötig erhöht, der sabotiert sich selbst dabei, wieder in seine Kraft zu kommen und seine Hochsensibilität als Potenzial zu leben – vielleicht sogar einen Lebenstraum wahr zu machen.

So jemand verpulvert seine Kräfte für unnützes Zeug, statt sich auf das zu fokussieren, worauf es wirklich ankommt und seine hohen Energien bewusst einzusetzen.

Schon öfter habe ich gehört, dass hochsensible Frauen, die sich mit ihrem Herzensbusiness selbständig machen oder beruflich etwas verändern wollen, glauben, dass der Schulstress sie daran hindert. Die Frustration darüber (oder auch über andere Lebensthemen) trägt aber auch nicht gerade zur Veränderung bei und hält die jetzige Situation mit (!) aufrecht.

Mein Impuls:

Wie viel Raum für eine neue Realität würde entstehen, wenn Du jetzt loslassen könntest, was nur unnötiger Ballast ist?

Seien es

  1. Unwahre / destruktive Überzeugungen über Dich selbst, das Leben und die Zukunft
  2. Innere Konflikte mit Personen, die gar nicht (mehr) da sind
  3. Kontakt mit Menschen, die Dir nicht dienlich sind?
  4. Gerümpel und herumliegendes Zeug, was Dich / Euch an nichts gutes erinnert?
  5. Ehrenämter, die Dich nur belasten und nichts bringen (dazu gehören auch die Art von „Ehrenämtern“ wie: drei mal die Woche mit einer „Freundin“ zu telefonieren, die sich nur beklagt und über ihren Partner lästert oder sonstigen Energievampiren zu „helfen“, die sich im Grunde nur entladen wollen). Hilf Dir erstmal selbst und du kannst anderen wirklich (!) dienen – und vielleicht sogar etwas damit VERdienen. 🙂

Und wieviel Entlastung würde das bewirken auch hinsichtlich des Schulthemas? Wie könntest Du durch Dein Aufblühen nicht nur Dich selbst, sondern auch Deine Nachkommen segnen und ihnen das Leben – auch bezüglich Schule – leichter machen, weil Du in Deine Kraft kommst?

UND wieviel neuer Raum für Neues würde entstehen ohne diesen unnötigen Ballast? Wieviel Selbstwertschätzung hättest Du Dir mit dem abfallen lassen von diesen Belastungen zurück gegeben, die Dir mit ganz großer Sicherheit auch in Deiner äußeren Realität gespiegelt werden wird?

4. Komm in meine neue Facebook-Gruppe und lass dich durch wertvollen Content sowie Austausch mit Gleichgesinnten inspirieren!

Bist Du hochsensibles Elternteil oder Lehrer, was keine Lust mehr hat, sich zu Tode zu kämpfen, in Resignation zu versumpfen oder alleine gegen Windmühlen zu kämpfen?

Für Dich sind Kinder (wirklich) echte Menschen? Du wünscht dir eine würdevolle Schulzeit für Dich und die Kinder? Und Du willst Dich selbst und die Kinder für vollwertig nehmen und euch nicht mehr aufgrund von Hochsensibilität klein machen?

Du wünscht Dir mehr Leichtigkeit und möchtest auch von innen heraus Veränderungen bewirken? Du möchtest Dich mit Gleichgesinnten verbinden und austauschen?

Dann herzlich Willkommen in meiner neuen Facebookgruppe „Hochsensible Schulkinder und Dich selbst stärken mit Katrin Semm (M. A.)“

Viele liebe Grüße

Deine Katrin

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