7 typische Mütter-Blockaden bzgl. Schulgespräche & 7 kraftvolle Impulse

Ein heißes Thema, das immer wieder in Coaching und Beratung mit Klientinnen eine Rolle spielt sind Schulgespräche bzw. Kommunikation mit der Schule.

Für diejenigen, die mich noch nicht kennen: Ich unterstütze insbesondere kinderfreundliche Mütter und deren Nachwuchs als Kommunikationstrainerin und ganzheitlich-systemischer Coach mit Spezialisierung auf Schulkonflikte, auch in sehr verfahrenen Situationen bzgl. Schule, in denen offizielle Beratungs-Angebote bereits versagt haben oder gar nicht erst in Frage kommen.

Was mir immer wieder aufgefallen ist… 

Mir ist in Bezug auf die Kommunikation mit der Schule, die ja immer wieder eine Rolle spielt, schon lange aufgefallen, dass es im Grunde immer wieder die gleichen Ängste, Befürchtungen und Glaubenssätze sind, die es Müttern über die äußeren teils sehr verfahrenen Umstände hinaus auch in Bezug auf ihr Auftreten erschweren, Schulgespräche souverän und auf Augenhöhe zu meistern.

Selbsterfüllende Prophezeihungen führen fast immer zum erwarteten Ergebnis

Denn wer zum Beispiel glaubt „mich nimmt eh keiner ernst“ oder „ich kann ohnehin nichts ausrichten“ oder wer seine starken Emotionen nicht regulieren kann, der KANN gar keine andere Erfahrung machen und erlebt immer wieder sich selbst erfüllende Prophezeihungen – und trifft darüber hinaus in Facebookgruppen auf Leidensgenossinnen, die Kraft ihres genialen Geistes ähnliche selbsterfüllende Prophezeihungen manifestiert haben, was zur weiteren Verfestigung von Glaubenssätzen und Ängsten führt und es fast unmöglich macht, neue und positivere Erfahrungen zu machen.

Perspektiv- und Strategiewechsel macht Sinn, sonst gibt es garantiert mehr desselben!

Wenn wir immer nur das tun, was wir bisher getan haben und immer nur das denken, was wir bisher gedacht haben – und immer mehr davon – dann bekommen wir eben auch nur immer mehr von dem, was wir nicht wünschen.

Mein Ansatz: 

Hier, an den inneren Überzeugungen, den Emotionen sowie an der Strategie setze ich in erster Linie an, wenn ich Klientinnen dabei unterstütze, sich auf schwierige Schulgespräche vorzubereiten.

Meine 7 besten Anregungen stelle ich Dir nun vor.

1. Wenn Du Dich vor dem Gespräch aufgewühlt und geistig benebelt fühlst...

Bevor Du zu unangenehmen Schulgesprächen gehst, meditiere, um innerlich ruhig zu werden. Oder mach etwas anderes, womit Du „runterkommen“ kannst, zum Beispiel einen schnellen Spaziergang, Holzhacken, in die Therme gehen oder Yoga. Was auch immer Dir gut tut, finde Deine Methode, um Deine Emotionen zu regulieren.

Reflektiere dann: Worauf lege ich wert und welche Haltung vertrete ich in diesem Gespräch? Gehe als bewusste Schöpferin hin und nehme Dich selbst ernst.

2. Wenn du Dich in der Kommunikation mit der Schule nicht ernst genommen fühlst

Wirst Du nicht ernst genommen in Schulgesprächen und gehst vernebelt oder wie ein geprügelter Hund nach Hause? Dann fange an, Dich selbst ernst zu nehmen und übe täglich Selbstwertschätzung. Damit veränderst Du Deine Resonanzfläche und ziehst neue Erfahrungen in Dein Leben.

Wenn Du Dich selbst nicht ernst nimmst bist Du empfänglich dafür, von außen nicht ernst genommen zu werden und dies auch auszustrahlen.

Wenn Du Dich selbst wirklich ernst nimmst und angenommen jemand behandelt Dich respektlos oder nimmt Dich wirklich nicht ernst, dann nimmst Du es nicht persönlich und merkst es vielleicht nicht mal. Und Du bleibst innerlich stabil und strahlst dies aus. Somit erzeugst Du eine andere Realität, wenn Du beginnst, Dich selbst ernst zu nehmen.

Du kannst damit anfangen, indem Du auf die Signale Deines Körpers hörst und diese als Wegweiser anerkennen lernst. Du hast alles in Dir, um Deine Wahrheit zu erkennen und Dir dieser sicher zu sein.

3. "Ich kann eh nix machen" - Wenn Du gar nicht weißt, was Du in diesem Gespräch ausrichten sollst

Wenn Du glaubst, Du kannst ohnehin nichts ausrichten und es wird sowieso wieder laufen wie erwartet, wird es wohl fast zwangsläufig so passieren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Also gehe entweder unvoreingenommen und klar in Schulgespräche oder gar nicht. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann plane sorgfältig und nimm Dir eine Unterstützung mit.

Ein Gedankenspiel: 

Visualisiere und spüre: wie würde ich ins nächste unangenehme Schulgespräch gehen, wenn ich frei von meiner Angst, frei von meiner Wut und frei von negativen Erwartungen wäre? Wie würde ich auf das, was mich ansonsten wütend und ohnmächtig macht, in dieser kraftvolleren Version meiner selbst reagieren? Und was wären die Folgen davon?

4. Wenn Du aufgefordert wirst, gegen Dein Kind "an einem Strang zu ziehen"

Du musst mit NIEMANDEM gegen Dein Schulkind ‚an einem Strang ziehen‘. Du dienst damit niemandem, außer dem Ego desjenigen, an dessen Seite Du ziehst und dessen Instrument Du in dem Moment bist.

Hör lieber auf Deine Intuition und überlege: wie kann ich liebend, gleichwürdig und unterstützend durch die Schulzeit begleiten?

Deine klare Haltung darfst Du auch voll verkörpern, ohne Dich großartig erklären zu müssen. Erwarte nicht, verstanden zu werden. Es reicht vollkommen, wenn Du Dich selbst verstehst und Dir Deiner Sache sicher bist. Dann strahlst Du das auch aus.

5. Wenn Du vorhersiehst, Du wirst im Gespräch ohnehin nur erniedrigt und bedroht

Wenn Du schon weißt, dass Du in einem Schulgespräch nur fertig gemacht wirst und nichts erreichst: geh aus dem Reaktions- in den Aktionsmodus. Plane das nächste Gespräch bewusst, nimm Dir kompetente Begleitung mit oder kommuniziere schriftlich.

6. Wenn ein Lehrer im Gespräch bei Dir "alte Knöpfe" drückt

Wenn Du Dich vor einem Gespräch mit einem bestimmten Lehrer besonders fürchtest, spüre in Dich hinein, an welche frühere Situation und Schlüsselperson Dich das erinnert. Wenn Du das weißt, hast Du die Chance, Deine Triggerpunkte kennenzulernen und diese alte Angst in Dir zu lösen.

7. Wenn ein Lehrer Dir Schuld für seine Beziehungsprobleme zu Deinem Kind zuschieben will

Für die Beziehung zwischen dem Lehrer und Deinem Kind ist der Lehrer verantwortlich. Für Deine Beziehung zu Deinem Kind bist Du verantwortlich. Oder was glaubst Du, wie der Lehrer oder die Lehrerin reagieren würde, wenn Du dort anrufen würdest und ihr die Schuld geben würdest, dass Du mit Deinem Kind nicht mehr klarkommst wegen ihrem oder ihres negativen Einflusses?

Abgesehen davon ist so eine Situation ein wertvoller Spiegel für Dich: fühlst Du Dich schuldig oder unsicher, wenn Dir Derartiges suggeriert wird oder meinst Du derartige Botschaften herauszuhören und reagierst empfindlich darauf, obwohl es nicht explizit gesagt wurde?

Dann ist dies eine prima Gelegenheit, deine eigenen Überzeugungen, deine sich fremd anhörenden inneren Stimmen und Unsicherheiten aufzuspüren und von innen heraus Veränderung zu bewirken.

Möchtest Du professionelle Unterstützung, um in der künftigen Kommunikation mit oder wegen der Schule erfolgreicher zu sein?

Katrin Semm
Bildungsmanagerin (M. A.)
zert. Kommunikationstrainerin

Ich bin mir sicher, wenn bei Dir Schulgespräche immer wieder frustrierend oder gar beängstigend verlaufen sind, gibt es auch bei Dir Aspekte, die Du leicht optimieren kannst.

Wenn Du konkrete Unterstützung bei der Umsetzung brauchst, dann unterstütze ich Dich als Kommunikationstrainerin und systemisch-ganzheitlicher Coach sehr gerne. Oder gibt es ein komplexeres Schulproblem, bei dem offizielle Angebote versagt haben oder gar nicht erst in Frage kommen? Auch hier helfe ich Dir und Deinem Kind sehr gerne, einen Königsweg zu finden.

Willst Du mich ganz unverbindlich persönlich kennenlernen und mit mir darüber sprechen, wie ich Dich unterstützen kann? Dann schreib mir eine Email an info@heliaconsulting.de, in der du Dein Anliegen schilderst und schreib mir, wann Du Zeit für ein kostenfreies Erstgespräch hast. Es wird ca. 15-30 Minuten in Anspruch nehmen.

Viele liebe Grüße

Deine Katrin

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