3 Geheimtipps, um Dein Schulkind und Dich leichter aus schulischer Ohnmacht zu erlösen

Schulische Ohnmachtssituationen wie Mobbing, Schulverweigerung, schulischer Psychoterror, tägliche tränenreiche Hausaufgabenkämpfe, frustrierende oder gar bedrohlich anmutende Schulgespräche – die gab es ohne Zweifel schon immer.

Doch in dieser Umbruchzeit ist es besonders aktuell, denn es ist längst kein streng gehütetes Geheimnis mehr, dass unser öffentliches Schulsystem „ein Fall für den Sondermüll“ ist, wie Hirnforscher Gerald Hüther es formuliert, dass es sich dabei um kein Bildungs- sondern um ein Selektionssystem handelt, bei dem es Gewinner und Verlierer geben MUSS.

Die Folgen davon sind, dass die öffentlichen Schulen, die dem neuesten Stand der Wissenschaft und dem Wissensstand vieler Eltern darüber, was echte Bildung und würdigen Umgang mit Kindern auszeichnet, weit hinterherhinken, sich stärker rüsten als zu damaliger Zeit, als „Eltern und Schule noch Hand in Hand und vertrauensvoll an einem Strang gezogen haben“ und die blinde Expertengläubigkeit noch eine Selbstverständlichkeit war.

Natürlich sind auch viele Lehrer ins Hinterfragen gekommen und möchten auf Gleichwürdigkeit und echte Bildung setzen, bleiben dabei doch aus gutem Grunde oft zaghaft. Viele von ihnen brechen desillusioniert mitten im Referendariat ab, weil sie mit dem Druck der Schulleitung und der Kollegen nicht klar kommen und diesen nicht an Kinder und deren Eltern weitergeben wollen.

Oder weil sie nicht damit klar kommen, dass Schüler sich nicht mehr wahrhaftig zeigen, sondern zu maskierten Noten-Opportunisten mutiert sind.

Andere High Potentials unter den Lehrern wechseln irgendwann ihren Beruf oder wechseln an eine private bzw. freie Schule, wo ein anderer Wind weht, da sie den argwöhnischen Blicken bis hin zum Mobbing durch konservative Kollegen nicht mehr gewachsen sind.

Und jetzt steht es da, das entblößte Schulsystem mit über 750.000 großteils verbeamteten Lehrern, von denen einige einen geringeren volkswirtschaftlichen Schaden anrichten würden, wenn sie bei voller Bezahlung zu Hause bleiben würde – wenn man nach Aussagen von Hirnforscher Gerald Hüther in diesem Artikel geht.

So muss sich nun das halbnackte öffentliche Schulsystem tarnen mit allem, was noch zu greifen ist und möglichst vielen Menschen Angst machen, beispielsweise mit ständigen „Konsequenzen“ inklusive die Wirkung unterstreichenden Brief- und Telefonterror, angstmachenden Zeitungsberichten, unangenehmen Schulgesprächen, die sich gegen eine Mutter richten, die angeblich zu inkonsequent ist oder sich weigert, ihr Kind für krank zu erklären und, und, und.

Doch die Angstmache, so klar sich viele bereits über die Zweifelhaftigkeit des öffentlichen Schulsystems sein mögen, wirkt nach wie vor in weiten Teilen.

Denn Angst macht Menschen gehorsam, handlungsunfähig, mundtot oder eben aggressiv. Angst ist die verbindende belastende Emotion zwischen Tätern und Opfern im Schulsystem. Angst führt sogar dazu, dass Eltern und Lehrer an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln und sich lieber den üblichen Glaubenssätzen über Kinder und Schule unterwerfen, als ihr Herz und ihre Intuition zu befragen.

Angst ist DIE grundlegende Energie, die dieses Schulsystem aufrecht erhält und vollkommen gesunde und sogar teilweise hochbegabte Kinder zu Therapiefällen bzw. Schulversagern macht. Jedes zweite Schulkind war bereits in Therapie.

Und nun zu meinen Empfehlungen, die Dich als Mutter darin unterstützen können, einen bewussteren Umgang mit eurer Situation zu finden, um den „Problemknoten“ leichter zu lösen.

1. Bewusst mit Druck umgehen

Die meisten schulischen Ohnmachtssituationen gehen mit großem Druck einher. Im „harmloseren“ bzw. leichter handhabbaren Fall kann es der Druck sein, der vom Elternteil rein von innen kommt und aus einer alten Angst, bspw. aus der eigenen Schulzeit, herrührt, aber noch keinerlei ernstzunehmende äußere Bedrohung da ist.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn das Kind seine erste 4 Minus geschrieben hat und das eine Panikattacke bei der Mutter auslöst – obwohl es überhaupt noch gar nicht tragisch ist, aber zur Tragödie werden kann, wenn sich Eltern von der Angst leiten lassen und dementsprechend mit dieser Note umgehen.

Oder wenn ein Kind zwar einigermaßen gut durch die Schule kommt, keinen Stress mit Lehrern hat, aber die Hausaufgaben schlampig erledigt und die Schultasche nicht so ordentlich ist, wie erwünscht. Auch das kann bei Eltern zu Panikreaktionen führen, obwohl es an sich harmlos ist.

Dann gibt es aber auch Fälle, in denen sich wirklich äußerer Druck hinzugesellt und stärker wird. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Schule bereits wegen dem Verhalten des Kindes Druck ausübt, Drohungen ausspricht oder auf eine Diagnose drängt und das Umfeld sich darüber hinaus auch noch einmischt und die üblichen schlauen Ratschläge gibt. Streit mit dem Partner kann erschwerend hinzu kommen.

Allgemein erhöht negativer Druck, dem man sich unbewusst und reaktiv als reines Opfer hingibt, den Stresslevel auf ein Niveau, in dem bewusstes und klares Denken, Kommunizieren und Handeln stark eingeschränkt sind  – auch wenn es sich wirklich real, bewusst und klar anfühlt. Aber der Verstand kann uns wunderbare Streiche spielen, wenn wir unter Stress stehen.

Des Weiteren kann ein unbewusster und reaktiver Umgang mit dem Druck dazu führen, durch die Entscheidungen, zu denen uns unser trügerischer Verstand leitet, selbst zum Teil des Problems zu werden und dieses Problem durch destruktives Denken, Fühlen und Handeln kontinuierlich zu nähren, ohne natürlich zu wissen, wie man diesem Problem wieder die Nahrung entziehen könnte.

Und wird dies immer weiter so kultiviert, dann nimmt sie ihren Lauf, die Opfer- und Ohnmachtsspirale.

DON’T 

  • alles glauben, was man denkt oder hört obwohl es sich falsch anfühlt, nur weil es schon so oft gedacht, gesagt oder geschrieben wurde
  • an seiner Selbstwirksamkeit zweifeln, indem man glaubt, man sei außerhalb des Problems und würde nichts bewirken
  • Sich zum verlängerten Arm der Schule machen und ungefiltert Druck ans Kind weitergeben in Form von Drohungen, Sanktionen, Bestechung, Erpressung, etc.
  • sich mit vertrauens-unwürdigem Schulpersonal unterhalten (v. A. alleine) und seinen Stresslevel dadurch so erhöhen lassen, dass es zu Hause gegen das Kind oder den Partner geht
  • sich telefonisch durch die Schule (subtil) erpressen, beschimpfen und bedrohen lassen

DO

  • alles hinterfragen, was sich nicht gut und richtig anhört / anfühlt
  • sich für die Reaktionen des Körpers und die innere Stimme sensibilisieren und auf die inneren Signale hören
  • sich nur mit Menschen über das Problem unterhalten, die Dich verstehen und wirklich zur Lösung beitragen können. Das kann sehr entlastend sein.
  • das Kind schützen vor schulischem Druck und dabei lernen, stark und entschlossen im Feuer stehen zu bleiben.
  • alles, was Dich entspannt, Dir gut tut und bei Dir innerlich den Druck rausnimmt. Denn nur, wenn Du innerlich entspannt bist, kannst Du auch Dein Kind entlasten. Zum Beispiel lieber in die Therme oder ins Café gehen oder einen Waldspaziergang machen und erstmal runterkommen, als auf 180 mit dem Kind oder dem Partner wegen der Schule streiten, was den Druck noch weiter erhöht und das Familienklima vergiftet.
  • Oder eine Coachingsession mit mir buchen, die Sache ganzheitlich angehen und zu allererst den Stress abbauen. 🙂

2. Bewusstes Fokussieren

Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wächst. Und zwar in beide Richtungen. Fokussieren wir das Unerwünschte, kreieren wir mehr vom Unerwünschten. Fokussieren wir vorwiegend das Erwünschte, vermehren wir das Erwünschte.

Wie sich durch Fokus auf das Unerwünschte das Unerwünschte vermehrt 

Sind wir in Ohnmachtssituationen geraten, richten wir unseren Fokus in der Regel auf das Unerwünschte, denn irgendwie haben wir ja schließlich durch unser Denken, unser Fühlen und unsere kleineren oder größeren Handlungen (natürlich) unbewusst (!) dazu beigetragen, jetzt zusammen mit anderen „Mitspielern“ in dieser Negativspirale mit eingebunden zu sein und darin zu interagieren.

Auch bei schulischen Ohnmachtssituationen ist das so, auch wenn für den Verstand die absolute Ohnmacht, die Ausweglosigkeit und das vollkommene Ausgeliefertsein dieses Problems äußerst real erscheint. Begründet wird dies bspw. mit „Das Schulsystem…“, „mein Kind“…, „mein Partner“, …

Ohnmachtssituationen werden IMMER als real erlebt – aber wenn es nicht gerade um Leben und Tod geht, werden sie in der Regel von unserem Verstand konstruiert und unbewusst weiter genährt.

Mit diesen Begründungen, warum wir in einer Situation absolut ohnmächtig sind und uns darüber womöglich noch mit anderen unterhalten, die der gleichen Überzeugung sind, machen wir die Türe zu, leugnen unsere eigene Selbstwirksamkeit und Macht in diesem Szenario und sind die ganze Zeit unbewusst schöpferisch tätig.

In diesem Ohnmachts- und Opferbewusstsein sind wir auf allen Ebenen im Denken, Fühlen und Handeln destruktiv unterwegs – ob es sich nun um eine schulische Ohnmachtssituation handelt oder eine andere ausweglos erscheinende Situation.

Die typischen Ohnmachts-Bewältigungsstrategien einhergehend mit destruktivem Fokus sind bspw. jammern, gegen etwas ankämpfen, herumerziehen in allen Facetten, jemandem Vorwürfe machen, stundenlang lästern, destruktiv streiten, Gewalt anwenden, Süchten nachgehen, psychologischen Krieg führen oder Resignation einhergehend mit Depression.

Indem wir durch diesen Fokus immer mehr Bestätigung für unser negatives Denken von außen erhalten, bekommen wir auch immer mehr Angst. Und was macht Angst mit uns? Sie engt unseren Blickwinkel ein, sie lässt uns nur auf das Problem starren und dabei die vielen Möglichkeiten außenrum ausblenden. Angst lähmt uns, sie raubt Lebensenergie. Sie engt ein. Sie gibt uns im Extremfall das Gefühl, komplett mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Dadurch kreieren wir in der Energie der Angst einhergehend mit dem Fokus auf das Unerwünschte immer mehr vom Unerwünschten und halten dies für DIE Realität, vor allem weil ja alle anderen, denen wir in diesem Energiezustand so begegnen, GENAU das gleiche empfinden oder uns sogar noch mehr „Stoff“ aus ihrem Angst- und Ohnmachtsrepertoire geben, das unsere Angst weiter nährt und unsere Problemtrance noch weiter vertieft.

Wie sich durch Fokus auf das Erwünschte das Erwünschte vermehrt 

Genauso läuft es in die andere Richtung – wobei es in einer manifesten Ohnmachtssituation zugegeben eine etwas größere Herausforderung ist, den Blick auf das Erwünschte und die Möglichkeiten zu lenken, statt weiterhin auf das Problem zu starren, stundenlang darüber nachzudenken, mit anderen betroffenen die eigene Verzweiflung zu kultivieren, dagegen anzukämpfen und dabei immer mehr zum Problem beizutragen.

Denn so sind die meisten von uns gesellschaftlich und durch Erziehung geprägt worden – eher gegen das Unerwünschte anzukämpfen oder davor irgendwie zu flüchten (notfalls mit einer Sucht oder Projektion), als auf den erwünschten Zustand zu schauen und bewusst darauf zuzugehen.

Es erfordert bei Menschen, die gewohnt sind, das Unerwünschte zu fokussieren und gegen ihre eigenen Schöpfungen anzukämpfen, tatsächlich ein Bewusstseinstraining – doch es hilft auch bzw. gerade in manifesten Ohnmachtssituationen, bei denen äußere Türen oft verschlossen scheinen und der Ausweg nur noch über den Weg nach innen gelingen kann.

Denn wenn wir einen erwünschten Zustand fokussieren, verbinden wir uns – genau wie in die andere Richtung – mit dem dementsprechenden Gefühl und werden ganz weit.

Weit in unserem Atmen, weit in unserem Blick, weit in unserem Herzen. Wenn wir das, was wir uns von Herzen und wirklich wünschen, fokussieren und angehen, dann werden nicht nur wir selbst immer weiter, sondern es öffnen sich neue Türen, die wir im Zustand der Angst nicht für existent gehalten hätten.

Wie wäre es zum Beispiel, sich statt auf die Reklamationen durch die Lehrer und schlampig erledigte Hausaufgaben, die mit jeder Ermahnung noch schlampiger werden, auf die eigenen Hausaufgaben zu konzentrieren, die vielleicht wirklich einen Traum erfüllen können? Beispielsweise ein Herzensbusiness aufzubauen oder weiterzuverfolgen?

Und wie wäre es, statt Krieg „gegen das Schulsystem“ oder „gegen die Schule“ oder „gegen den Lehrer xy“ zu führen oder wegen „der Schule“, wegen „dem System“, „wegen der anderen untätigen Eltern“ oder wegen „dem Lehrer“ in Resignation zu gehen oder depressiv zu werden, zu fokussieren, WOFÜR Du Dich gerne einsetzen möchtest?

Beispielsweise „Wie kann ich gemeinsam mit meinem Kind eine Schule finden, die die folgenden Kriterien erfüllt…“ oder „Wie kann ich mein Kind effektiv davor schützen, dass … UND ihm ermöglichen, dass…“.

Das heißt übrigens nicht, dass wir unsere Augen vor dem, was ist und worauf reagiert werden muss, verschließen sollen und in Akutsituationen nicht auch mal vorübergehend „gegen etwas“ , zum Beispiel gegen Kindesmisshandlung, sein dürfen, sondern dass wir den Fokus insgesamt eher auf das Erwünschte lenken, indem wir aus den Steinen, die uns in den Weg gelegt wurden, letztendlich etwas schönes bauen.

Wenn Du ein wirksames Tool brauchst, um Dein Bewusstsein vom „gegen das Unerwünschte“ in Richtung „zum Erwünschten“ hin zu trainieren und dadurch eine neue Realität erschaffen möchtest, dann ist meine neue MP3 bestimmt etwas für Dich.

Link: http://heliaconsulting.de/schulkrisen-von-innen-loesen-lp/

3. Bewusst Unterstützung auswählen

Manchmal sind schulische Situationen so verfahren, da ist es sehr schwierig, ohne Unterstützung von außen den Knoten zu lösen. Zum Beispiel bei radikaler oder partieller Schulverweigerung, bei Mobbing, schulischem Psychoterror, nervenraubende Auseinandersetzungen mit der Schule oder täglichen Kämpfen mit dem Kind wegen der Schule.

Bereitwillige Hilfe bekommen Eltern in solchen Situationen – vor Allem, wenn das Kind für die Schule unbequem wird – sofort.

Doch wie oft habe ich schon von ernüchternden Eltern mitbekommen, dass diese Hilfe das Gegenteil von hilfreich war, da die Würde des Kindes und der Eltern dabei nicht geachtet wurden, sondern die Art von Hilfe vor Allem politisch motiviert zu sein schien.

Um „echte Hilfe“ zu finden, kann ich Dir vier Tipps geben:

  1. Keine Hilfe ist besser als „Pseudohilfe“.
  2. Echte Hilfe fühlt sich wirklich danach an
  3. Echte Hilfe ist nicht defizitorientiert, punktuell, symptomorientiert und entwürdigend, sondern ressourcenorientiert, nachhaltig, ganzheitlich und würdevoll.
  4. Echte Hilfe ist niemals mysteriös, unangenehm, machtbasiert, nach Schema F und diktatorisch, sondern transparent, angenehm, wertschätzend, individuell und auf Augenhöhe.

Darf ich Dich unterstützen?

Katrin Semm
Bildungsmanagerin (M. A.)
zert. Kommunikationstrainerin

 

Wenn Du als Mutter gerade in einer schulischen Ohnmachtssituation mit eingebunden bist, ihr euch nur noch im Kreis dreht und Du endlich bewusst eine erwünschte Realität erschaffen möchtest, dann unterstütze ich Dich und gerne auch Dein Kind als ganzheitlich-systemischer Coach sehr gerne.

Willst Du mich ganz unverbindlich persönlich kennenlernen und mit mir darüber sprechen, wie ich Dich unterstützen kann?

Dann schreib mir eine Email an info@heliaconsulting.de, in der du Dein Anliegen schilderst und schreib mir, wann Du Zeit für ein ca. 15-minütiges telefonisches Erstgespräch hättest. Dieses Telefonat ist selbstverständlich kostenfrei.

Viele liebe Grüße

Deine Katrin

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