BEziehungsorientierte Eltern vs. ERziehungsorientierte Lehrer in Schulgesprächen – 4 Tipps, um das Beste daraus zu machen

Schulgespräche sind heute gefürchteter denn je – von Eltern wie von Lehrern.

Gerade von Eltern, die heute immer mehr ihre eigene Schulzeit hinterfragen, sich über die krankmachende Wirkung von Erziehung bewusst werden, sich an die wahre geniale Liebesnatur des Menschen und auf Bedürfnisorientierung zurückbesinnen, die sich selber informieren, sich in Gruppen wie „Unerzogen leben“ oder „Beziehung statt Erziehung“ austauschen.

Aber auch die Schulen haben das Fürchten vor Gesprächen mit Eltern gelernt, die weit nicht mehr alle reibungslos (gegen ihre Kinder) „an einem Strang ziehen“ wollen und der Schule nicht mehr blind vertrauen.

Die Eltern, welche früher als „Spinner“ galten, da sie sich hinter ihr Kind gestellt haben und auf Gleichwürdigkeit des Kindes gepocht haben, drohen – auch wenn es noch lange nicht so ist – irgendwann zur Mehrheit zu werden.

Und wie geht es dann weiter mit einer Schule bzw. dem ganzen Schulsystem, welches schon jetzt überfordert mit dem neuen Zeitgeist ist, von dem sich immer mehr Eltern und natürlich auch einzelne Lehrer (die ebenfalls noch stark angegriffen werden) mitreißen lassen?

Das heiße Eisen, welches in solchen Schulgesprächen berührt wird

Es ist ein heißes Eisen, welches in derartigen Konversationen zwischen immer mündiger werdenden Eltern und in ihrer Kompetenz und Werteorientierung kritisierten Lehrerschaften berührt wird.

An einer konventionell geführten Schule steht der Wunsch der Eltern, die ihren Kindern eine Schulzeit in Würde, Gleichwürdigkeit, Potenzialentfaltung, bedingungsloser Liebe und wahrhaftigem Selbstausdruck zu ermöglichen, die in die Genialität und natürliche Lernfähigkeit und die Kompetenz ihres Kindes zu vertrauen gelernt haben einer konservativ geführten Anstalt gegenüber, deren Werte, Glaubenssätze und hausgemachten negativen Erfahrungen mit Kindern und erziehungsunwilligen Eltern sich deutlich davon abheben:

Natürlich hat sich heutzutage – wir gehen ja schließlich mit der Zeit – fast jede Schule Wertschätzung und Respekt als oberste Werte auf die Fahnen geschrieben.

Doch wie diese Wertschätzung und Respekt hergestellt werden soll und vor Allem, was Wertschätzung und Respekt eigentlich wirklich bedeutet, wenn man in Betracht zieht, dass auch Schüler richtige Menschen sind, welche das gleiche Anrecht auf Würde haben wie die Erwachsenen auch – darin scheiden sich die Geister zwischen der Unerzogen-Fraktion und den Erziehungsfanatikern, die an konservativ geführten Schulen aus strategischen Gründen an der Front stehen, deutlich.

Lehrer gleich Erziehungsfanatiker und Eltern die erziehungsunwilligen Kuschelpädagogen?

Während die meisten beziehungsorientierten Lehrer, die sich auch gerne für Gleichwürdigkeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern einsetzen würden, zumindest an konservativ geführten Schulen einen wahren Balanceakt zu meistern haben, um sich vor Anfeindungen der Kollegen und vor Allem ihres Chefs zu schützen und überhaupt ernst genommen zu werden, treten Eltern – schon alleine um ihre Kinder vor schulischer Gewalt zu schützen – viel eher an die Oberfläche.

Und es scheint manchmal, als wären Lehrer eher alle nur Erziehungsfanatiker, die mit der Brechstange den Kindern den Unfug austreiben wollen und die als inkompetent oder Spinner angesehenen nicht oder aus Sicht der Schule viel zu wenig erziehenden Eltern würden ihren bösen Kindern viel zu viel durchgehen lassen, die dann aufrund ihrer nicht abdressierten Boshaftigkeit, die ja diesem Menschenbild zufolge angeboren ist, in der Schule Probleme machen.

Der Schein trügt! So sieht es höchstens oberflächlich gesehen aus. Die Lehrer, die andere Meinung sind und beziehungsorientierten Eltern in Schulgesprächen gegenüber konservativen Kollegen gut den Rücken stärken könnten, treten einfach nicht so stark zu Tage. Zahlreiche Berichte von sehr menschlichen Lehrern, die aufgrund ihrer hohen gelebten Werte gegenüber Schülern Mobbingattacken von Kollegen erleben mussten und deswegen teilweise sogar ihren Beruf wechseln mussten, liefern gute Beispiele dazu.

Verschiedene Grundannahmen und Menschenbilder führen zu den typischen Kommunikationsproblemen in Schulgesprächen

1. „Das Kind ist das Problem“ vs. „Das System ist das Problem“

Und auch, dass Kinder als Symptomträger die Schwächen des jeweiligen Systems spiegeln, auch das ist an den meisten Schulen schon angekommen. Doch in der Kommunikation von der Schule mit den Eltern wird grundsätzlich nur das Familiensystem beleuchtet, aber das weitaus größere und einflussreichere System, in welches wir ALLE eingebunden sind und wovon das Schulsystem ein beträchtlicher Teil ist, das wird ausgeblendet. Jegliche Kritik an der Schule wird zurückgewiesen und auf das Familiensystem geschoben.

Und trotz aller vorgeblicher Systemorientierung, in der es keine „Schuldigen“ und „Kranken“ sondern nur Symptomträger gibt, wird letztendlich das Kind zum Problem gemacht und als Objekt von Maßnahmen erklärt.

Eltern, die sich dagegen wehren, sich und ihrem Kind diesen Schuh anzuziehen, während die Schule ihre negative Einflusskraft komplett verleugnet, wird daher in für die Schule unangenehmen Gesprächen ein ganzes Aufgebot an Lehrern und weiteren behördlichen Mitarbeitern gegenüber gesetzt.

Und die Grund-Message ist – abgesehen von der genauen Formulierung, dem Tonfall und des spezifischen Inhalts – immer wieder die selbe: ‚“Wir müssen (gegen das Problemkind) an einem Strang ziehen.“

2. Verschiedene Menschenbilder: der Mensch kommt böse und unfertig auf die Welt vs. der Mensch ist von Natur aus ein vollwertiges, sich selbstregulierendes und geniales Wesen

Die Erziehungsfanatiker gehen davon aus, die Kinder als Objekte der Erziehung müssten von den Erwachsenen belehrt, bekehrt, geformt und begrenzt werden. Die Erwachsenen sind somit „richtig“ und „fertig“, die Kinder „falsch“ und „unfertig“. Die Erwachsenen „leben bereits“ und die Kinder müssen erst aufs „Leben vorbereitet werden“.

Ganz anders sieht es die Unerzogen-Fraktion, anders genannt, diejenigen mit antipädagogischer, bedürfnisorientierter und BEziehungsorientierter Haltung: Hier wird eher angenommen, wir sind alle als voll liebende schöpferische Wesen mit genialen Fähigkeiten auf die Welt gekommen und das, was Menschen brauchen, um ihre einzigartigen Potenziale in die Welt bringen zu können ist eine liebevolle, empathische und bedürfnisorientierte Begleitung und eine passende Lernumgebung, in der sich die natürlichen Fähigkeiten entfalten können.

3. Verhaltensorientierung vs. Ursachenorientierung

Benimmt sich ein Kind in der Schule auffällig, verweigert die Mitarbeit bzw. den Schulbesuch wird der Grund automatisch in der elterlichen Erziehung gesucht und in Schulgesprächen wird dies auch deutlich so formuliert.

Dass die Symptome des Kindes eine natürliche Reaktion auf die Rahmenbedingungen und das aggressive Klima in der Schule oder auf entwürdigendes Verhalten eines Lehrers sind, wird umgehend zurückgewiesen. Und es wird weiter auf die Eltern eingeredet, zum angeblichen „Wohle des Kindes“ ihrer erzieherischen Rolle wieder mehr gerecht zu werden.

Von der Schule wird in der Regel mit erzieherischen Maßnahmen hantiert, um die Symptome, die das Kind zeigt, auszuschalten und zu bekämpfen. Betrachten wir das Menschenbild von erziehungsorientierten Menschen, ist dies auch logisch: wenn wir davon ausgehen, der Mensch kommt böse und unfertig auf die Welt und muss mit zumindest psychologischer Gewalt gut und richtig gemacht werden, sind Erziehungsmaßnahmen der logische Schritt.

Wer davon ausgeht, dass Schüler keine richtigen Menschen sind, kann sie unwürdiger behandeln als einen Erwachsenen, dessen menschliche Würde unantastbar ist.  „Wertschätzung und Respekt“, welche sich Schulen auf die oberste Fahne schreiben, wird gegenüber Schülern daher teilweise mit sehr entwürdigenden und respektlosen Mitteln, die als pädagogisch wertvoll erachtet werden, durchgesetzt.

Eltern, die ursachenorientiert denken und die Ursache für die Symptome, die das Kind zeigt nicht in dessen Person oder in ihrer eigenen Erziehung suchen wollen, sondern erkannt haben, dass die Rahmenbedinungungen, die Respektlosigkeit gegenüber den Kindern und das Menschenbild an der Schule in Kindern, die noch über Gerechtigkeitsgefühl verfügen, natürlicherweise Symptome hervorruft, schreien nach Veränderung – die die Schule momentan und auch noch nicht gleich leisten kann.

Wohin mit all den Lehrkräften, die den hohen Anforderungen einfach nicht gerecht werden können? Wohin mit all den Lehrkräften, die sich nur mit Strafen und Gewalt eine Art von Respekt verschaffen können und ohne ihre Waffen gnadenlos untergehen würden?

Wohin mit all den Lehrkräften, die nicht von ihrer kontrollierend belehrenden Rolle loslassen und in eine neugierig-offene Moderator-Rolle reinwachsen wollen? Und wie soll die „Umschulung“, die die meisten konservativ ausgebildeten und eingestellten Lehrer in einem langwierigen Prozess machen müssten, finanziert und realisiert werden?

Diesen unbequemen Fragen müssten sich Schulen bzw. das Schulsystem stellen, wenn man sich für die durchaus berechtigten Ansprüche der hinterfragenden Eltern, Schüler und Lehrer, öffnen würde und seinen Kampf gegen die nicht oder zu wenig erziehenden Eltern aufgeben würde.

Man kann also sagen, Eltern, die so stark hinterfragen, die immer kompetenter und informierter werden, die den Lehrer nicht mehr als Halbgott ansehen können und sehr um würdiges Aufwachsen ihrer Kinder bemüht sind, berühren einen wunden Punkt, ein Tabu.

Aus keinem geringeren Grund wird aus meiner Sicht so ein immens hoher Aufwand verbunden mit einer riesen Zusatzbelastung für Schulpersonal getrieben, um nicht kooperative bzw. hinterfragende Eltern, die im Krieg gegen ihr Kind nicht kooperieren wollen, zu bearbeiten.

Diesen Aspekten sollte man sich im Konfliktfall mit einer konventionellen Schule, wo alles typischerweise so läuft, wie wir es bereits kennen, voll bewusst sein.

Mögliche Folgen für Eltern, Kind und die ganze Familie durch zermürbenden Kommunikationskrieg mit der Schule

Und auch über die Wirkung, die derartigen „Kommunikationskrieg“, wie man ihn schon nennen könnte, sollte man sich voll bewusst sein, um als bewusster Schöpfer und nicht als Täter oder Opfer die Schulzeit mit dem Kind zu überstehen.

Die möglichen Folgen solcher Schulgespräche, an denen Eltern mit Gerechtigkeitssinn, die in derartigen Konversationen mit der Schule nach einer überfreundlichen Einladung in der Realität immer wieder an die Wand rennen und teilweise nur die uralten, bornierten Totschlagargumente serviert bekommen, sind trotz der relativen Vorhersehbarkeit solcher Gesprächsverläufe nicht zu unterschätzen und können indirekt dazu führen, dass alle Beteiligten – Eltern wie Kinder – weitere Symptome entwickeln und die Schule in ihren Annahmen, die hier als selbsterfüllende Prophezeihung wirken, somit bestätigen.

Das kann zu folgenden Effekten führen:

  1. Der innere Zwiespalt des von der erziehungsorientierten Lehrerschaft terrorisierten beziehungsorientierten Elternteils wird größer – wenn die innere Haltung noch nicht stabil genug ist. Das kann zu starken Stressymtpomen führen, was sich auch auf die Kommunikation mit dem Kind auswirken kann.
  2. Streit mit dem Ehepartner, der sich zumindest innerlich in der Schule auf die Seite der Lehrerfront geschlagen hat, kann eskalieren und die Schule kann dies nutzen, um zuerst ein Streichholz und dann einen ganzen Baumstamm in die offene Beziehungstüre zu schieben.
  3. Die nervliche Anspannung aufgrund des Drucks kann dazu führen, dass der beziehungsorientierte Elternteil von einem Extrem ins andere springt und wider Willen auf das Kind losgeht – was zu einer inneren Zerrissenheit des Kindes führen kann.
  4. Die Anspannung der zermürbten um Gerechtigkeit kämpfenden Eltern kann auch dazu führen, den Kopf in den Sand zu stecken, wegzuschauen, das Kind seinem Schicksal zu überlassen und einfach alles zu ignorieren, bis es plötzlich ein böses Erwachen gibt, welches Hinschauen wieder erzwingt.

Wie Du das Beste aus so einer Situation machen und daran wachsen kannst, erzähle ich Dir jetzt.

1. Stabilisiere Deine innere Haltung und spüre Deine Kompetenz!

Ein Grund, warum beziehungsorientierte Elternteile, die bedürfnisorientiert und in gleichwürdiger Kommunikation mit ihrem Kind umgehen wollen, in Schulgesprächen im Handumdrehen destabilisiert und für Wochen aus dem Gleichgewicht gebracht werden können ist, dass da noch innere Anteile sind, die noch auf dem Erziehungstrip sind und durch solche ungeliebten Sprüche wieder zum Leben erweckt werden können, was im Anschluss zu wochenlangem Gedankenkreisen und innerem Zwiespalt führen kann.

Wenn im Außen – ob durch den Ehepartner, Verwandte, Bekannte oder Lehrer in Schulgesprächen – dann Stimmen laut werden, die man doch so gerne abschalten möchte und diese schmerzlich auf Resonanz stoßen, kann genau das passieren – was zunächst mal natürlich unerwünscht ist, da es sich nicht gut anfühlt.

Doch es ist ein guter Spiegel dafür, wie firm wir in unserer Haltung bereits sind. Denn je mehr wir uns in unserer Haltung destabilisieren und provozieren lassen, desto mehr innere Gegenspieler sind in uns noch aktiv, die selber noch so drauf sind. Und das ist kein Wunder – fast alle von uns wurden erzogen und werden zudem vom Kollektivbewusstsein beeinflusst. Um sich davon zu lösen brauchen wir genau diese Spiegel, die uns aufzeigen, wie sicher wir uns schon damit fühlen und inwieweit wir dies auch wirklich leben können.

Das bedeutet: jedes mal, wenn so ein Effekt auftritt ist dies ein wertvoller Impuls, um innerlich zu wachsen und die eigene Haltung zu stabilisieren. Um wieder ein Stück weit mehr die Person zu werden, die man wirklich wirklich ist. Um immer souveräner zu seinen Werten stehen zu können und immer mehr das leben zu können, was man zuvor vielleicht nur im Kopf hatte und anderen gepredigt hat, ohne es wirklich umsetzen zu können.

Diese innere Haltung und Stabilität kannst Du auf vielfältige Weise weiterentickeln:

  • durch Glaubenssatzarbeit
  • durch geführte Meditationen, die das Selbstvertrauen und das Vertrauen ins Kind stärken
  • durch geführte Meditationen, in denen Verstrickungen mit Schlüsselpersonen wie Mutter und Vater gelöst werden
  • durch Verbindung mit anderen Menschen in Facebookgruppen, die auf einem ähnlichen Weg sind und das selbe Ziel haben
  • durch alle Methoden, die auf den eigenen reinen Urgrund blicken lassen und den eigenen Seelenplan offenbart
  • durch Methoden der energetischen Psychologie, um erwünschte Überzeugungen nicht nur mental, sondern auch im Körpersystem zu verankern und Glaubenssätze ganzheitlich zu verwandeln

2. Plane die Kommunikation bewusst mit der 7-Schritte-Strategie

In meinem Blogartikel „Die 7-Schritte-Strategie zur erfolgreicheren Vorbereitung auf Schulgespräche“  habe ich beschrieben, wie Du Dich nervlich und strategisch auf ein schwieriges Schulgespräch vorbereiten kannst. Hier nochmal im Überblick die einzelnen Schritte, die im Blogartikel auch ausführlich beschrieben sind:

  1. Wütend, verängstigt, hilflos, ratlos? Mach erstmal ne Meditation!
  2. Reflektiere den Sinn und Zweck der Kommunikationsform! Hingehen oder schriftlich kommunizieren?
  3. Wenn Du hingehst: Reflektiere die Rahmenbedingungen und wie Du sie beeinflussen kannst!
  4. Definiere Deine klare Haltung und Dein Ziel! Worüber bist Du bereit zu diskutieren und worüber nicht?
  5. Mach vor dem Gespräch nochmal Meditationen zur Stabilisierung
  6. Nimm Dir eine 100% vertrauenswürdige Begleitung als Verstärkung und als Zeugen mit
  7. Hol Dir professionelle Unterstützung zur Gesprächsvorbereitung

3. Mache Dir die Eskalationsstufe der Kommunikation mit der Schule bewusst und handle dementsprechend!

Wie oft habe ich schon mitbekommen, dass Mütter sich alleine oder in unpassender Begleitung in Schulgespräche begeben haben, deren Eskalationsstufe schon so weit fortgeschritten war, dass man auch von „Kriegskommunikation“ sprechen könnte.

Um dies ungefähr einzuordnen kann man sich bspw. an den Konflikt-Eskalationsstufen nach Glasl (2009) orientieren.

Denn es ist in Hinblick v. A. auf persönliche Kommunikation mit der Schule wichtig, sich darüber bewusst zu sein, ob noch mit fairen Mitteln gespielt wird. Denn wird bereits mit unfairen Mitteln gespielt und geht es in den Gesprächen nur noch darum, Eltern runterzumachen, Elternteile gegeneinander auszuspielen oder Eltern mit Druck zum Instrument gegen ihr Kind umzubauen und wird bereits subtil oder offen gedroht, kann hier eindeutig von Kriegskommunikation gesprochen werden, der man sich tunlichst und schon gar nicht alleine nicht ausliefern sollte.

Sollte dies der Fall sein, kann ich nur empfehlen, eine Mehrkomponenten-Strategie zu entwickeln, um dieser Situation auf mehreren Ebenen zu entkommen. Wechselt man bspw. nur die Schule, kann es passieren, dass die Vorgeschichte einen aus unterschiedlichen Gründen wieder einholt.

4. Hol Dir (ggf. interdisziplinäre) Unterstützung durch behördenunabhängige Experten, die Deine Haltung teilen!

DAS Backrezept und DEN einzigen Weg, um mit schwierigen Situationen mit der Schule umzugehen, gibt es leider noch nicht.
Aber es gibt verschiedene Stellen, an denen man durchaus wirksam ansetzen und tiefgreifende Veränderung bewirken kann.
Und für jeden Bereich gibt es dementsprechende Experten, die Deine beziehungsorientierte und kinderfreundliche Haltung teilen und Dir (bspw. als Fachanwalt für Schulrecht, Coach, Therapeut, Berater etc.) in ihrer jeweiligen Disziplin helfen können, um Deinem Kind eine möglichst würdevolle Schulzeit zu ermöglichen.

Möchtest Du meine Unterstützung, um mit der Schule auf Augenhöhe zu kommunizieren, Deine Kompetenz zu spüren, Deine Haltung zu stabilisieren und Deinem Kind eine würdevollere Schulzeit zu ermöglichen?

Katrin Semm
Bildungsmanagerin (M. A.)
zert. Kommunikationstrainerin

Ich unterstütze Dich als systemisch-ganzheitlicher Coach und Kommunikationstrainerin gerne, wenn Du jemanden brauchst, der mit Dir eine allgemeine Strategie entwickelt, Dich durch diesen Prozess begleitet und Dich durch systemische Methoden, Glaubenssatzarbeit und Methoden der energetischen Psychologie dabei unterstützt, Dein Kind in Würde durch die Schulzeit zu begleiten, die Kommunikation mit der Schule vorzubereiten, Deine kinderfreundliche und beziehungsorientierte Haltung zu stabilisieren und nebenbei spirituell zu wachsen.

Comments 2

  1. Petra Tschudin-Zulehner
    15. März 2017

    Vielen herzlichen Dank für den guten Text.
    Schön das DU den TEXT auf Deiner Seite vorgeliest wird, doch bei 2:50min wird sehr sehr leise, das ist schade. Du hast eine sehr schöne und angenehme Stimme.
    Ich habe diesen tollen Artikel in meine FB-Gruppe geteilt, weiter so und viel Erfolg!
    https://www.facebook.com/groups/freilernen/?fref=ts

    1. 15. März 2017

      Vielen Dank für das Kompliment. Komisch, ich habe das nach der Aufnahme Probe gehört und da war der Ton OK. Ich schau gleich noch mal, ob das bei mir bei der hochgeladenen Version auch so ist. Danke für den Hinweis!

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